Ein Manifest.

Ich will auf meine Weise mein eigenes Leben leben und ich ringe diese Weise dem Leben und meinen Mitmenschen ab. Es ist ein Spiel und ein Ernst. Es ist der Willer zur Macht. Der Wille, aus dem eigenen Leben etwas Eigenes zu machen. Nicht den Ameisen und Ratgebern folgen. Auf die Frage „Was soll ich tun?“ gibt es nur eine Antwort: „Finde es heraus!“ Es gibt keine Blaupause für das Leben, auch wenn uns das in der Erziehung und Schule, und der Self-Help-Industrie vorgegaukelt wird. Das Leben ist keine Schule mit vorbestimmtem Lehrplan. Das Leben ist eine Forschungsexpedition in den Dschungel mit völlig neuen Abenteuern währenddessen und dem immer gleichen Ergebnis: dem Tod. Die Frage nach dem „Wie“ ist damit geklärt. Die Frage, die eigentlich zählt, ist das „Was will ich erforschen? Welchen Teil von mir als nächstes? Welchen Teil der Welt, meiner Mitmenschen?“ Die entscheidende Frage ist: Wie gehe ich mit der Unsicherheit um?

Nenne es nicht Unsicherheit, nenne es Freiheit! – Osho

Das Leben, Wahrheit, Spiel und Liebe.

Wir tun es nicht für Geld, Ansehen, Sex oder Ehre. Wir tun es für die Liebe. Dieses unbestimmte, nicht greifbare Gefühl, das wir für andere entwickeln. Daran habe ich immer geglaubt und fühle es heute noch. Ein leises Summen, ein dumpfes Glimmen in meinem Inneren. Als ob eine Stimme flüsterte: „Gib nicht auf.“ Die meisten Menschen geben auf, lang bevor sie scheitern. Ich will nicht vor meinem Scheitern aufgeben. Es ist erst vorbei, wenn ich gesiegt habe.